Zusammenarbeit mit Personalberatern (PB) / Headhunter

PB werden in der Regel nicht vom Jobsuchenden vergütet, sondern erhalten ihr Mandat von einem Unternehmen, das eine personelle Vakanz hat. Der PB ist also kein Fallmanager oder Arbeitsvermittler, der den Kandidaten bei der Hand nimmt und zum neuen Job führt. Allerdings kommt es immer wieder vor, dass Kandidatenprofile auch ohne Mandat an rekrutierende Unternehmen gehen (sog. Lebenslaufmakler). Um dies zu verhindern bzw. aktiv steuern zu können, sollte sich der Kandidat im Vorfeld einen Überblick über das Leistungsspektrum und die Arbeitsweise des PB verschaffen, z.B. über die Homepage. Die Kandidaten sollten sich vergewissern, dass der PB über ein konkretes Mandat verfügt. Mithilfe von konkreten Fragen zum suchenden Unternehmen und über spezielle Profilanforderungen kann dies leicht überprüft werden. So können Sie gleichzeitig feststellen, ob SIE überhaupt gesucht werden.

Grundsätzlich kann Sie der PB bei einer beruflichen Umorientierung bzw. Besetzung in einem neuen Unternehmen auch langfristig professionell unterstützen/begleiten, aber der eigentliche Veränderungsprozess liegt ausschließlich beim Kandidaten! Der PB kann ein guter Baustein im Bewerbungsprozess sein. Es besteht die Chance über den PB eine neue Anstellung zu finden. Eine Garantie dafür gibt es aber nicht! (Vgl. auch IZ-Karriereführer 2013/14, S. 290 ff)

Tipp - Bauen Sie frühzeitig ein persönliches Vertrauensverhältnis mit einer langfristigen, partnerschaftlichen Ausrichtung zum dem PB Ihrer Wahl auf. Informieren Sie den PB über aktuelle Entwicklungen, Absichten und Veränderungen im Unternehmen. Senden Sie ihm Ihren aktuellen CV Kontakt zu. Vereinbaren Sie Treffen mit ihm, z.B. auf der Expo, zur Berichterstattung aktueller Inhalte von Positionen und Veränderungsabsichten. Ein ständiger Austausch ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Veränderung

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